Über Oliver Peetz

Oliver Peetz

Mein Ich

„Versteht mich, bitte. Ich habe meinen Wahnsinn, ich greife nach den Sternen und der Teufel nach mir. Ein steter Kampf wütet in mir. Gut und Böse. Kein Mittelmaß. Das ist mein Wesen, daraus entsteht meine Kreativität. Ich schreibe. Mit Wahn und Sinn. Verurteilt mich nicht. Nur weil ich liebe und lebe, mit Leib und Seele.“

Oliver Peetz

Geboren 1966 in Oldenburg, wuchs Oliver Peetz als zweites von fünf Kindern in ärmlichen und zerrütteten Familienverhältnissen auf. Nach einer mäßigen Schul- und Berufsausbildung vergingen zwanzig rastlose Jahre, in denen der Autor alle Höhen und Tiefen des Lebens durchlaufen hat.

Während dieser Zeit „schlief“ sein schriftstellerisches Talent. Erst mit der Heirat seiner Frau Sandra im Jahre 2013 kam für den leidenschaftlichen Sportler die Wende, sodass er sich heute seiner Passion, dem Schreiben, widmen kann.

Mein Leben

Ich wurde als Oliver Peetz am 29.09.1966 als zweites von fünf Kindern in Oldenburg geboren. Ich wuchs in ärmlichen und zerrütteten Familienverhältnissen auf. Gemeinsam mit einer älteren Schwester, einem jüngeren Halbbruder und drei jüngeren Schwestern verbrachte ich meine Kindheit unter verantwortungslosen Verhältnissen einer alkoholkranken Mutter und eines vagabundierenden Vaters, der unsere Familie früh verließ, da deren Ehe zerbrach. Die Umstände, Emotionen und Erinnerungen aus diesen Kindertagen haben mich nachhaltig geprägt und sind bis heute Teil meiner Biografie und maßgeblich mitverantwortlich für mein Wesen und meinen Charakter. Einen Großteil dieser traumatischen Erlebnisse verarbeite ich in meinen Büchern und Geschichten und gebe sie in meinem eigenwilligen, kurzen und knappen Schreibstil wieder.

Nach einer mäßigen schulischen und beruflichen Ausbildung absolvierte ich meinen Grundwehrdienst bei der Marine. Eine Zeit, in der ich das Meer und die Ferne lieben lernte und die mich fortan in die Welt hinauszog, sodass ich viele Jahre in den Städten und Ländern dieser Welt lebte. Meinen Lebensunterhalt verdiente ich durch unterschiedlichste Jobs und lebte oft in den Tag ohne Blick auf eine gesicherte und bodenständige Zukunft. In all den Jahren der Wirren und auf der Suche nach mir selbst, machte ich gleichsam interessante, skurrile und manchmal auch schlimme Erfahrungen, die sich der Vorstellungskraft der meisten Menschen entzieht. Ich sah viel Leid und den Tod, hielt mich in Krisengebieten auf, um gefährdeten Kindern zu helfen, spielte in den schottischen Highlands Dudelsack, hatte auf Kreta in Shorts und T- Shirt einen Motorradunfall. Ich war in Grönland bei den Inuit, und schlief mit Straßenpunks in Abrisshäusern, als ich selber keine Bleibe hatte. Ich war in Sarajevo, als das Land im Krieg und Leid verbrannte. Ich war zweimal totgesagt und habe Monate im Rollstuhl verbracht, weil mir beide Füße zertrümmert wurden. Ich wurde angeschossen und gekrönt. Ich habe Menschen sterben sehen und zu Grabe getragen. Habe am Ground Zero mit den „New Yorkern“ geweint und ich überquerte bei Windstärke 12 den Nordatlantik. Ich schlief bei den Reichen und Schönen dieser Welt, bin dort ein- und ausgegangen und genoss das „süße Leben“ des Reichtums und des dekadenten Überflusses. Ich wandelte am Rande des Wahnsinns, jonglierte mit meinem Lebensmut und lachte dem Teufel ins Gesicht. Ich sah Farben, die es nicht gibt und ich sah das Ende des Regenbogens. Ich habe immer mit aller Intensität gelebt, war stets der Letzte, der die Party verließ. Ich habe Kinder in diese Welt gesetzt, mit dem Vertrauen, dass auch sie ihren Weg gehen werden. Wunderschöne, einzigartige Kinder.

Auf meinem unsteten, wilden Lebensweg, der für die meisten Menschen unvorstellbar ist, sah ich so vieles Positives und Negatives unvorstellbaren Ausmaßes. Aber niemals war ich des Lebens überdrüssig. Ganz im Gegenteil. Ich genoss jeden Tag und jede Minute dieses frei gewählten und ungewöhnlichen Lebensweges. Heute nun, sitze ich in meinem kleinen Heim, arbeite als Autor und Schriftsteller, schreibe meine Bücher und Geschichten, schöpfe Kraft aus meinen langen Spaziergängen mit meinen treuen Hunden durch unsere wunderschöne Natur und genieße die Ruhe, welche mich umgibt. Ich weiß meine geliebte Frau an meiner Seite und ich bin glücklich, denn ich habe gefunden, wonach ich gesucht habe. Nach Liebe und Frieden. Und dafür bin ich dankbar. Einem Gott dankbar, der mich stets begleitete und schützend auf mich Acht gab auf all meinen ungewöhnlichen Wegen. Danke Gott, ich bin angekommen.