Opferlamm

Darf ich dich heut Nacht berühr’n
Im Innern deine Seele spüren
Darf ich deine Spitze tragen
Hübsches Ding, muss ich dich fragen
Dein Mund geht auf, du möchtest reden
Wie ich wohl gedenk zu leben;
Ich bin der Heilige, der Schein
Ich bin der Apfel; reif im Eden
Beflügelt durch des Wahnsinns Schwinge
Ich bin Sonne, Mond und Klinge
Bunt bin ich, blau immerzu
Gewand im Geiste, so wie du
Magst du singen, im Duett
Dummchen du, dumdideldu
Deine Federn sind schneeweiß
Die Kohlen im Feuer sind noch heiß
Meine Haut ist gänzlich Leder
Ich bin das Blut an deiner Feder
Opferlamm, genug der Worte
Halt mein Herz und deinen Mund
Öffne willens deine Pforte
Ich tue Wachs und Wille kund