„Kein Raum dem Tode“

Kein Raum will ich dem Tode geben Nicht einen, nicht Kein einz’ges Zimmer, nicht; nicht eines Nicht einen Funken, der das Dunkel hellt, nicht einen Will wähnen mich in heller Welt, im Leben, ewiglich Will Funkenflug aus Sicht und Seele All das was mein Herz erfreut Wogen überschwänglichem Entzücken Voll Übermut in gleißend Licht, königlich Mich sicherer Umarmung wiegen Rührselig,[…]

weiterlesen …

Schwarz auf Weiß

Schwarz trägt der letzte Vorhang Der vor dem Jenseits weilt Und Weiß in meiner Seele Ein Platz mit Schwarz sich teilt Braut und Jungfern gleichsam weiß Steigen hinab ins schwarze Tal Tanzen Polka und verschwinden Ein für alle Mal Böse Buben schmiegen sich Dem Weiß der wilden Träume Schmieden feiste Pläne In schwarzer Seele Räume Ich sah es Schwarz auf[…]

weiterlesen …

Nachteulen

Ihr Eulen der Nacht Ihr bleichen Vampire Macht Reiht euch zum Tanze, reiht euch, gebt acht Blutroter Mond, schneeweiße Macht Ihr Eulen der Nacht Ihr Tanzenden; Macht Reihe für Reihe, gebt sorgsam acht Spiegel und Klinge, zu Pulver gemacht Ihr Eulen der Nacht Ihr närrischen Kälber Macht Hört ihr den Teufel, Hört wie er lacht Ihr Falter und Schwärmer Ihr[…]

weiterlesen …

Schöpferkraft

    Ich war schon da, schon vor der ersten NachtHab‘ die Sterne und den AnfangSchon längstens ausgemachtHab‘ schon Schnee gegessenAls es noch keine Wolken gabHab‘ am Feuer gesessenNoch vor dem ersten TagIch war schon da, schon vor der ersten NachtSah mich selber tausendfachHab‘ geweint und auch gelachtBin schon durch All geflogenAls es noch keine Sterne gabIch malte alle RegenbogenIch[…]

weiterlesen …

„Gefallen“

Ein SchwurDurch Blut geeidGelobt mit Liebe NurAus unser beider Venen FlussAuf Lebenszeit und EwigkeitEin KussIn stürmisch dunkler NachtBrach des Lobes SchwertDurch zornentbrannte WutGewissensloser MachtZu Boden fiel mein HerzEin SchmerzIn Scherben lag es daZum SterbenAuf kalter Erde nunStill; zerbrochenAllein durch deinet WillenGefallen was einst versprochen  

weiterlesen …

Angewidert

Bei Möwen und bei SchnapsSaß ich in aller Frühe an der PierVon Wind und Wetter angewidertAm meisten jedoch von mirDem Leben leichter Nacht entglittenSchlug es mich in graue HafenweltAls mein trunken‘ SpiegelbildUnverhofft ins Wasser fälltGedankenlos mach ich ein‘ SatzUnd springe hinterherFind‘ keinen Halt im trüben NassDie Stiefel werden schwerMein schwacher Leib hat Leck geschlagenIch spüre wie ich sinkeDa lacht mein[…]

weiterlesen …